Intervallfasten

Intervallfasten

Intervallfasten ist der heißeste Trend unter den Ernährungsmethoden. Warum das so ist? Stell Dir vor, es gäbe eine wirksame Pille gegen Übergewicht. Eine Pille, die uns nicht nur abnehmen lässt, sondern gleichzeitig zahlreiche weitere gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Die unseren Bewegungsdrang steigert, unser Konzentrationslevel hebt, gegen Krankheit helfen soll und unsere grauen Zellen schützt. Würdest Du sie nicht auch sofort mit einem großen Schluck Wasser herunterspülen wollen?

Klingt übertrieben? Vielleicht ist es sogar noch untertrieben. Denn Intervallfasten – auch intermittierendes Fasten oder Kurzzeitfasten genannt – kann wissenschaftlichen Studien zufolge dabei helfen:
 

  • den Fettstoffwechsel zu beschleunigen
  • gesund und effektiv sein Idealgewicht zu erreichen
  • Cholesterin- und Blutwerte zu verbessern
  • ein verbessertes Hautbild zu erlangen
  • Reparaturprozesse im Körper anzuregen
  • Stressresistenz aufzubauen
  • Zivilisationskrankheiten vorzubeugen

 

Intervallfasten ist in aller Munde. Egal ob Fernsehen, Radio, Zeitschriften – alle berichten von dieser “tollen, neuen Methode”, um den überschüssigen Pfunden auf Nimmerwiedersehen zu sagen. Doch ist Intervallfasten wirklich so neu?



Intervallfasten – Der Ernährungsrhythmus unserer Vorfahren

Intervallfasten ist die wohl ursprünglichste aller Ernährungsformen. Wieso das so ist? Werfen wir einmal einen Blick zurück auf unsere Vorfahren. Egal ob vor 10.000, 20.000 oder gar 50.000 Jahren – wir Menschen waren immer auf das angewiesen, was die Natur gerade für uns bereit stellte. Drei Mahlzeiten am Tag? Fehlanzeige! Mal hatte man Glück, fand einen großen Strauch mit saftigen Beeren, frische Waben mit dem süßesten Honig oder erlegte einen stattlichen Hirsch. Dann war Party angesagt – Fastenbrechen! Spachteln bis zum “Gehtnichtmehr”. Dann gab es wiederum andere Zeiten, in denen man über Stunden, Tage oder sogar Wochen nichts zwischen die Zähne bekam. Denn wir hatten weder Kühlschränke, in denen wir Nahrung konservieren konnten, noch gab es Supermärkte, die rund um die Uhr sämtliche Vorräte für uns bereit hielten. Unsere Urahnen nannten es zwar sicherlich noch nicht Intervallfasten – doch beschreibt der Begriff Intervallfasten ziemlich genau die damals gängige Ernährungsform.

Was wir damit sagen wollen? Intermittierendes Fasten liegt uns im Blut, es liegt in unseren Genen. Wir Menschen sind auf Intervallfasten programmiert und sind nicht davon abhängig, alle paar Stunden etwas Essbares zwischen die Zähne zu bekommen. Kurzzeitfasten entspricht unserem natürlichen Ernährungsrhythmus.

Aber ist es nicht toll, dass wir etwas essen können, wann immer wir wollen? Dass wir nicht mehr auf die Jagd gehen müssen und uns nicht ständig nur um Nahrung kümmern müssen? Ganz klar, das ist einfach genial! In unserer modernen Gesellschaft müssen wir keine Angst mehr vor Hungerperioden haben und können unsere geistigen Fähigkeiten für nützlichere Dinge einsetzen, als der primitiven Frage nachzugehen “Woher bekomme ich meine nächste Mahlzeit?”. Wir müssen weder auf die Jagd gehen, noch Nüsse oder Beeren sammeln. Angst davor, dass wir nicht mehr zu essen bekommen? Vielleicht wenn man vor einem Feiertag vergessen hat einzukaufen. Die ständige Verfügbarkeit von Nahrung sichert uns erst unseren modernen Fortschritt.

Intervallfasten – Der Nachteil der ständigen Nahrungsverfügbarkeit

Du kannst es Dir sicherlich schon denken – der Nachteil dabei, dass wir das Intervallfasten unserer Urahnen heutzutage weitestgehend aufgegeben haben, liegt auf der Hand. Unsere Mahlzeitenfrequenz hat deutlich zugenommen und häufig essen wir mehr als uns wirklich gut tut, mehr als unser Körper wirklich braucht. Heutzutage ist es vollkommen normal, täglich drei Hauptmahlzeiten und zwei bis drei Zwischenmahlzeiten zu sich zu nehmen. Was daran problematisch ist? Aus der evolutionären Perspektive ist unser Körper daran angepasst, nicht ständig Energie von außen zugeführt zu bekommen. Wozu noch die “wertvollen körpereigenen Reserven” angreifen, wenn doch ständig Nahrung von außen zugeführt wird? Unser Körper findet es doch super toll, wenn er ein paar Vorräte ansammeln darf und nicht die eigenen Zellen zur Energieverbrennung bereitstellen muss. Macht der Gewohnheit, kann das ebenfalls zu einem häufigeren Hungergefühl führen.

Intervallfasten kann uns zurück zu unserem natürlichen Hungergefühl bringen. Durch die bewussten Esspausen beim Intervallfasten lernt unserer Körper wieder, was er braucht und was er vielleicht nicht unbedingt braucht. Er lernt, was gut für ihn ist und was vielleicht zu viel für ihn ist. Denn durch intermittierendes Fasten können wir in Ansätzen den Ernährungsrhythmus unserer Urahnen nachahmen. Nicht zu vergessen – natürlich haben wir es heute deutlich komfortabler beim Intervallfasten als früher. Und das Geniale dabei? Wir können mit Intervallfasten nicht nur erfolgreich abnehmen und unser Wohlfühlgewicht erreichen, sondern noch viel mehr. Intervallfasten bietet unserem Körper zahlreiche gesundheitliche Vorteile, wirkt sich auf unsere Stimmung und Konzentration aus.



Intervallfasten – Wirklich einfach und gesund abnehmen

Bei uns Menschen sind Muskulatur und Leber die Hauptspeicher für Kohlenhydrate – in Form von Glukose. Wenn Deine Glykogenspeicher einmal leer sind und Du nicht direkt für Energie-Nachschub (durch Nahrung) sorgst, dann braucht Dein Körper eine alternative Energiequelle, um alles “am Laufen” zu halten. Was macht er also? Ganz klar: Jetzt geht’s an die Reserven. Nicht erschrecken, jetzt kommt ein abgedrehter Begriff: Über den Prozess der Glukoneogenese beginnt Dein Körper, sich seine eigene Glukose herzustellen und kurbelt Deine Autophagie-Systeme an. Klingt seltsam, oder? Autophagie ist eine Art ,,Recyclingprogramm” innerhalb Deiner Zellen. Dabei motiviert Dein Körper Deine Zellen dazu, wertlose Proteinreste und anderen ,,Zellabfall“ abzubauen und sich von sämtlichem ,,Unrat“ zu befreien.

Neben Deinem körpereigenen ,,Recyclingprogramm”, startet Dein Körper damit, vermehrt freie Fettsäuren aus dem Blut als Energieträger zu nutzen und Fett aus den körpereigenen Fettzellen zu mobilisieren. Was das heißt? Du vermutest es sicherlich schon – es passiert genau das, was wir wirklich wollen: Dein Körper verbrennt deutlich vermehrt überschüssiges Körperfett beim Intervallfasten. Denn Kurzzeitfasten bringt Deinen Körper immer wieder über den Punkt hinaus, an dem Deine Glykogenspeicher leer sind und Dein Körper folglich vermehrt auf eigene Reserven zurückgreifen muss. Keine Angst – selbst, wenn Dein Stoffwechsel in der Vergangenheit daran gewöhnt war, viele Mahlzeiten am Tag zu bekommen, kann Dein Körper durch Intervallfasten wieder lernen, vermehrt Fett als Brennstoff zu verwenden. Wie das geht? Ganz einfach, indem wir unserem Körper längere Phasen ohne Nahrungszufuhr gönnen.

Intervallfasten Vorteile

Intervallfasten Methoden

Intervallfasten kennt viele Methoden und kann auf unterschiedliche Art und Weise in den eigenen Essrhythmus integriert werden. Die beliebtesten Methoden des intermittierenden Fastens sind Intervallfasten 16/8, Intervallfasten 5:2 und Intervallfasten 12 Stunden. Was es damit im einzelnen auf sich hat? Reißen wir die verschiedenen Intervallfasten Methoden kurz an und geben Dir einen Überblick, was es damit auf sich hat und wo Vor- und Nachteile auf Dich lauern.

Intervallfasten 16/8

Intervallfasten 16/8 ist die wohl beliebteste aller Fasten-Methoden. Was das genau ist? Wie der Name Intervallfasten 16/8 bereits vermuten lässt, wird dabei täglich 16 Stunden gefastet und 8 Stunden gegessen. Während des 16-stündigen “Fastenfensters” sollten dabei keinerlei nennenswerte Kalorien zu sich genommen werden. Das heißt, dass der Fokus während dieser 16 Stunden auf kalorienfreien Getränken wie Wasser, ungesüßtem Tee oder Kaffee (ohne Milch und ohne Zucker) liegen sollte. 16 Stunden nichts essen? Klingt verdammt lang! Du kannst uns glauben: Das hören wir häufig! Und dennoch fällt es den meisten – hat man sich erstmal zum Sprung ins kalte Wasser überwunden – verhältnismäßig sehr leicht, 16 Stunden auf Nahrung zu verzichten bzw. nur kalorienfreie Getränke zu sich zu nehmen.

Selbst wenn man es sich vorher nur schwer vorstellen kann. Die Angst davor, starken Hunger beim Intervallfasten 16/8 zu bekommen, löst sich meist schneller in Luft auf, als man für gewöhnlich glauben mag. Denn der menschliche Stoffwechsel ist perfekt daran angepasst, sogar über ganze Tage, keine Nahrung zu bekommen (erinnern wir uns kurz an unsere Vorfahren). Nach einer kurzem Eingewöhnung, fällt das Intervallfasten 16/8 den meisten Menschen erfahrungsgemäß sehr leicht und wir in aller Regel deutlich konsequenter durchgezogen als Beispielsweise ein 5:2 Fasten oder ein 6:1 Fasten. Was das genau ist? Dazu kommen wir noch.
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Der große Vorteil am Intervallfasten 16/8 ist, dass diese Fasten Methode das Fasten zum Alltag macht. Keine Frage – man gewöhnt sich enorm schnell an diesen Ernährungsrhythmus, denn 16 Stunden nichts essen kann wirklich jeder. Wie das konkret im Alltag aussehen kann? Die Möglichkeiten ein Intervallfasten 16/8 in seinen Alltag zu integrieren sind vielfältig. Unsere Empfehlung: Überspringe das Frühstück oder starte alternativ mit einem späten Frühstück in den Tag. Dein 8-stündiges “Essensfenster” kann also gut und gerne zum Beispiel von 11 bis 19 Uhr (spätes Frühstück, frühes Abendessen) gehen oder auch von 13 bis 21 Uhr (Frühstück überspringen und spätes Abendessen).

Du liebst das Frühstück und willst darauf nicht verzichten? Natürlich kannst Du Dir Deine Essensphase auch auf 8 bis 16 Uhr legen oder sogar auf 6 bis 14 Uhr. Letztendlich bleibt das vollkommen Dir überlassen – wichtig ist nur der Rhythmus aus 16 Stunden fasten und 8 Stunden essen. Einen Vorteil hat eine “späte Essensphase” allerdings trotzdem gegenüber einer “frühen Essensphase”, denn am Morgen benötigt Dein Körper verhältnismäßig mehr Insulin, um die gleiche Menge an Kohlenhydraten zu verstoffwechseln, im Vergleich zu einem späteren Zeitpunkt des Tages. Die Ausschüttung des Insulins bremst Deine Fettverbrennung. Stark vereinfacht bedeutet das: Mehr Insulin, weniger Fettverbrennung. Daher empfehlen wir beim Intervallfasten 16/8 eine Essensphase, die nicht vor 11 Uhr startet.

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Intervallfasten 5:2

Intervallfasten 5:2 ist – ähnlich wie das Intervallfasten 16/8 – eine beliebte Fasten-Methode. Hier geht es allerdings nicht um Fasten-Stunden, sondern um Fasten-Tage. Komplett auf Nahrung wird hier allerdings nicht verzichtet. In der Praxis sieht das Ganze wie folgt aus: An zwei Tagen der Woche werden beim Intervallfasten 5:2 nur 500 Kalorien (Frauen) bis 600 Kalorien (Männer) zu sich genommen. Während der zwei Fasten-Tage deckt man seine Kalorien dabei weitestgehend aus kalorienarmen Gemüse, fettarmen Fleisch und Fisch und Obst und verteilt diese in aller Regel auf zwei Mahlzeiten.

Der Vorteil dabei? Intervallfasten 5:2 ist die wohl am besten erforschte Methode des intermittent fasting. Die meisten wissenschaftlichen Studien zu dem Thema wurden mit dem alternate day fasting beziehungsweise der Intervallfasten 5:2 Methode durchgeführt. Auf dieser Methode basiert der Großteil der wissenschaftlichen Erkenntnisse rund um das Thema Kurzzeitfasten. Fairerweise muss man an dieser Stelle dazu sagen, dass den neusten Erkenntnissen zufolge das Intervallfasten 16/8 der 5:2 Methode gleichgestellt ist, was die gesundheitlichen Vorteile dieser Fasten Methoden angeht.
 
Der große Nachteil des Intervallfasten 5:2 liegt auf der Hand: Es ist hart und erfordert jede Menge Konsequenz. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und zwei Tage die Woche zu fasten kann deutlich schwieriger sein als jeden Tag “ein bisschen zu fasten” wie bei der Intervallfasten 16/8 Methode. Intervallfasten 5:2 macht Fasten nicht zur Gewohnheit bzw. bei weitem nicht so schnell wie ein tägliches Fasten auf 16/8 Basis. Wir empfehlen diese Methode wirklich nur denjenigen, die von sich wissen, dass sie ein großes Durchhaltevermögen mit sich bringen und sich selbst dazu disziplinieren können, an zwei Tagen der Woche ihre Nahrungsmenge radikal einzuschränken. Für Anfänger ist die 16/8 Methode erfahrungsgemäß meist die bessere Wahl.

Intervallfasten 12 Stunden

Intervallfasten 12 Stunden ist aus dem Intervallfasten 16/8 entstanden und eine “abgespeckte” Version des Ganzen. Wie das konkret aussieht? Wir essen 12 Stunden am Tag und wir fasten 12 Stunden am Tag. Ein einfacher Rhythmus, der leicht und schnell für jedermann umsetzbar ist – für Anfänger, die sich nicht direkt an die “große Schwester” Intervallfasten 16/8 wagen wollen, also durchaus eine geeignete Methode.

Der Vorteil des Intervallfasten 12 Stunden? Die schnelle und einfache Umsetzbarkeit und eine sehr geringe mentale Hürde, um damit zu starten. Sind wir mal ehrlich: 12 Stunden nichts essen klingt besser als 16 Stunden nichts essen, oder? Natürlich klingt es das ;-) Gerade, wenn man noch nie gefastet hat, hören sich 16 Stunden verdammt lang an. Aber ganz klar: Die 16/8 Methode ist die deutlich effizientere Methode, wenn Du effektiv abnehmen möchtest. Gleichzeitig profitiert Dein Körper deutlich stärker von den gesundheitlichen Effekten des intermittierenden Fastens, denn Dein Körper gewinnt mehr Zeit, sich um liegengebliebene Arbeiten zu kümmern und unnütze Zell- und Proteinreste abzubauen. Daher die klare Empfehlung: Versuch es mal mit der 16/8 Methode. Es ist einfach als Du denkst. Was Dir dabei helfen kann, ist ein Intervallfasten Plan.

Intervallfasten Vorteile

Du möchtest einen kleinen Überblick über die gesundheitlichen Vorteile des Intervallfastens? Kein Problem! Denn in der Tat hat intermittierendes Fasten, wissenschaftlichen Studien zu Folge, teilweise unglaubliche Auswirkungen auf unseren Körper. So abgedreht es anfangs auch klingen mag, so einleuchtend sind diese Intervallfasten Vorteile bei näherer Betrachtung. Laut aktuellen Studien hat Intervallfasten positive Effekte auf:

    1. Fettverbrennung
    2. Reparaturprozesse
    3. Alterungsprozess
    4. Demenz
    5. Krebs
    6. Herz-Kreislauf-System

Doch Intervallfasten hat noch zahlreiche weitere Vorteile, die diese Ernährungsform so attraktiv machen. Intervallfasten ist:

    1. sehr leicht zu erlernen
    2. natürlich und gesund
    3. eine sehr bequeme Art abzunehmen
    4. keine Crash-Diät
    5. wissenschaftlich fundiert
    6. ermöglicht ein Abnehmen ohne Jojo-Effekt
    7. zeitlich flexibel umsetzbar
    8. besonders alltagstauglich
    9. familientauglich
    10. sozial verträglich

Mehr dazu erfährst Du im 7-Wochen-Programm IF-CHANGE®.

Intervallfasten RezepteIntervallfasten Nachteile

Hatten wir nicht festgestellt, dass Intervallfasten die wohl ursprünglichste aller Ernährungsformen ist? Die Menschheit hat sich über Jahrtausende in der Form des intermittierenden Fastens ernährt. Kurzzeitfasten liegt also in unseren Genen. Bleibt die Frage: Warum um alles in der Welt, sollte eine Ernährungsform, an die unsere Vorfahren den Großteil der Geschichte der Menschheit gewohnt waren und die unserem natürlichen Ernährungsrhythmus entspricht, Nachteile für uns mit sich bringen?

Für viele Abnehmwillige stellt der Start mit dem Intervallfasten eine große Hürde dar. Und das ist selbstverständlich sehr gut nachvollziehbar. Denn natürlich bringt intermittierendes Fasten Veränderungen mit sich, die man – ohne die nötige Erfahrung – vorab nicht allumfassend abschätzen zu vermag. Fragen wie “Werde ich Hunger bekommen, wenn ich 16 Stunden täglich faste?” oder “Werde ich müde und schlapp, wenn ich eine Zeit lang nichts esse?” sind vollkommen normal und werden von zahlreichen Fasten-Anfängern gestellt. Mit dem Intervallfasten zu beginnen, bedeutet immer auch eine Entscheidung zu treffen. Eine Entscheidung, die außerhalb unserer Komfortzone liegt, die Überwindung kostet und den Mut für den Sprung ins kalte Wasser voraussetzt. Auf der anderen Seite aber auch eine Entscheidung, die auf lange Sicht zahlreiche Vorteile mit sich bringt – sei es das persönliche Wunschgewicht zu erreichen, gezielt Körperfett abzubauen, mehr Energie und Power im Alltag zu haben und sich zahlreiche gesundheitliche Faktoren des Intervallfastens zu Nutze zu machen. Eine Entscheidung, die sich langfristig mehr als auszahlt.

Die gute Nachricht dabei: Du musst das nicht alleine schaffen. Das 7-Wochen-Programm IF-CHANGE® – Deutschlands erstes Programm rund um das Thema Intervallfasten – nimmt jeden Fasten-Beginner an die Hand und zeigt Dir, wie Du Fehler beim Start vermeidest und den Start in das Kurzzeitfasten so einfach wie möglich gestaltest. Die Ernährungs- und Fastencoaches stehen Dir dabei mit persönlichem Support zur Seite.



Intervallfasten Erfahrungen

Nils, Mitbegründer von IF-CHANGE®:

Vor mittlerweile rund 4 Jahren habe ich das Intervallfasten für mich entdeckt. Mich hätte zu dem Zeitpunkt wohl niemand als deutlich übergewichtig bezeichnet – und dennoch hätten es gut und gerne zehn Kilo weniger auf den Hüften sein dürfen. Der Leidensdruck war zu dieser Zeit jedenfalls groß genug, um zu sagen “Irgendetwas muss ich tun. Am besten sofort.” Nur was? In einem Radiointerview auf der Autofahrt aus meiner Heimat in Richtung meines damaligen Studienortes (Mannheim), hörte ich – man nenne es Zufall oder Schicksal – von einem neuen Ernährungstrend aus Amerika. Wobei – so richtig neu war das alles gar nicht.

Laut den Aussagen der Ernährungswissenschaftler im Radio, handelte es sich um die wohl ursprünglichste aller Ernährungsformen: Intermittierendes Fasten. Intermittierendes Was? Die Logik dahinter leuchtete mir aber sofort ein: Gib deinem Körper Pausen in der Nahrungsaufnahme und er gewinnt Zeit, sich um die wichtigen Dinge abseits der Verdauung zu kümmern. Der willkommene Nebeneffekt: Man nimmt ab und das auf sehr gesunde Art und Weise und ohne Jojo-Effekt. Ah, was soll’s – einfach mal ausprobieren. Was gab es schon zu verlieren?

Kurze Zeit später hatte ich zehn Kilo weniger auf den Rippen. Und nicht nur das – ich wurde Zeuge eines paradoxen Effekts: Wer eine Zeit lang bewusst auf Essen verzichtet, hat mehr Energie und einen klareren Kopf. Klingt komisch? Funktioniert aber. Ich war begeistert. So begeistert, dass ich diesen bis dahin noch in den Kinderschuhen steckenden Trend, unbedingt auch in Deutschland vorantreiben wollte. Das war der Ursprung von IF-Change.

Intervallfasten AnleitungIntervallfasten Anleitung

Eine Anleitung? Braucht man zum Intervallfasten wirklich eine Anleitung? Klingt doch eigentlich super einfach: 16 Stunden fasten, 8 Stunden essen. Da kann doch eigentlich nichts mehr schief gehen, oder? Ganz klar, Intervallfasten ist einfach – und gravierende Fehler werden die meisten Menschen, die mit dem Intervallfasten beginnen möchten, dabei nicht machen. Dennoch kann eine Intervallfasten Anleitung – gerade für Kurzzeitfasten-Anfänger – sehr nützlich und sinnvoll sein. Warum das so ist? Generell ist es sehr, sehr zweckmäßig, wenn Du intermittierendes Fasten mit einer speziellen, professionell abgestimmten Ernährung angehst, wenn Du in vergleichsweise kurzer Zeit effektiv Körperfett abnehmen möchtest. Genau zu diesem Zweck ist das IF-CHANGE® Ernährungskonzept mit zahlreichen Rezepten und persönlichem Support durch die IF-Change Ernährungsberater entwickelt worden. Hier bekommst Du von Fasten-Profis individuelle Antworten und wirst persönlich durch Fasten- und Ernährungscoaches betreut. Wozu braucht man eventuell noch eine Intervallfasten Anleitung? Ganz allgemein, ist es bei jeder Diät oder Ernährungsumstellung wichtig, seinen individuellen Rhythmus zu finden, sodass Du im “im Gleichgewicht” bleiben kannst. Was wir damit meinen? Wer ganz einfach nach Intervallfasten Schema-F loslegt, kann schnell frustriert sein. Sei es, weil das Intervallfasten anfangs schwer fallen mag oder man sich durch bestimmte Dinge zu stark eingeengt fühlt. Letztendlich muss man sich eine Situation erschaffen, mit der man dauerhaft und gut leben kann. Denn wer sich zu stark eingeschränkt fühlt, wird das Intervallfasten langfristig nicht durchziehen. Auch dabei kann professionelle Hilfe durch einen Ernährungscoach sehr hilfreich sein.

Intervallfasten Kaffee

Häufig wird uns die Frage gestellt, ob man beim Intervallfasten Kaffee trinken darf. Die Antwort ist ein klares Jein. Aber der Reihe nach. Grundsätzlich ist beim Intervallfasten Kaffee erlaubt. Juhu! Allerdings gibt es eine kleine Einschränkung – zumindest während der Fastenphase. Denn, wie Du bereits weißt, solltest Du während der 16-stündigen Fastenzeit keinerlei nennenswerte Kalorien zu Dir nehmen. Wie ist das dann mit der Milch und dem Zucker im Kaffee? Du ahnst es sicherlich schon: Um Milch und Zucker solltest Du während der Fastenphase einen Bogen machen. Wieso genau? Milch und Zucker beeinflussen Deinen Blutzuckerspiegel und lassen ihn immer wieder Achterbahn fahren. Was dann passiert? Deine Schilddrüse schüttet das Hormon Insulin aus, das dafür benötigt wir, “um den Zucker aus dem Blut in die Zellen zu bekommen”. Was blöd daran ist? Insulin ist ein stark anaboles Hormon. Ohje, was heißt das schon wieder? Irgendwas mit Anabolika? Nicht direkt, aber es hat damit zu tun. Es bedeutet, dass Insulin Körpersubstanz aufbaut. Deine Fettverbrennung ist also deutlich reduziert, wenn Deine Schilddrüse Insulin in Deine Blutbahnen pumpt. Daher unterbricht Kaffee mit Milch und/oder Zucker in der Tat die Fastenphase und bremst Deine Fettverbrennung, die eigentlich auf Hochtouren laufen sollte. Schwarzer Kaffee ist hingegen absolut problemlos während des Fastens.

Intervallfasten Plan

Jetzt aber mal im Ernst: Wer braucht denn bitte einen Intervallfasten Plan? “16 Stunden fasten und 8 Stunden essen? Ist doch super einfach!” Das hört unser IF-CHANGE® Team leider immer wieder. Genauso oft hören wir von frustrierten Intervallfasten-Abbrechern, die nach einigen Tagen oder wenigen Wochen das Handtuch werfen. Damit genau das nicht passiert, haben wir unser 7-Wochen-Intervallfasten-Programm IF-CHANGE® entwickelt. Unsere Fasten- und Ernährungscoaches nehmen Dich dabei an die Hand, zeigen Dir die Fallstricke beim Intervallfasten, wie Du Anfängerfehler vermeidest und zeigen Dir, wie Du effektiv und nachhaltig abnehmen kannst.

Der Vorteil des Intervallfasten Plans ist die einfache Step-by-Step Anleitung. Du brauchst Dir weder Deine Informationen aus den wildesten Quellen zusammensuchen, noch musst mit Einzelkämpfer spielen. Als Teilnehmer des bewährten IF-CHANGE® Intervallfasten Coachings profitierst Du vom ständigen Feedback, das unser Team von unseren Teilnehmern fortlaufend erhält und uns dabei geholfen hat, unser intermittent fasting Programm noch weiter zu verbessern, es sehr leicht verständlich, übersichtlicher und noch effektiver zu gestalten. Nicht zuletzt erhältst Du bei IF-CHANGE® einen persönlichen und ganz individuellen Support durch unsere Ernährungsberater. Das heißt, falls Du einmal Fragen hast und Beratung brauchst, stehen unsere Fasten- und Ernährungscoaches Dir ganz individuell zur Verfügung.

Intervallfasten Rezepte

Du suchst noch leckere Intervallfasten Rezepte? Vielleicht ist hier ein interessantes Angebot für Dich: Wir haben unsere leckeren Rezepte nun separat zum 7-Wochen-Programm zugänglich gemacht. Wie das genau aussieht? Du erhältst 60+ exklusive Rezepte rund um intermittierendes Fasten aus dem bewährten Abnehm- und Gesundheitscoaching IF-CHANGE®. Keine Anleitung, kein Schnick-Schnack – sondern eine Art digitales intermittent fasting Kochbuch mit Gemüse-, Fleisch-, Fisch-, Brot-, Suppenrezepten, mit Salaten, Saucen & Dips und auch Desserts. Interesse? Dann schau einfach mal hier vorbei:

Intervallfasten Rezepte

Intervallfasten Hirschhausen

Was in Hollywood schon seit langem ganz schwer angesagt ist und von zahlreichen Stars und Sternchen praktizieren wird, ist nun auch bei der deutschen Prominenz angekommen. Und das auf erfrischend humorvolle Art und Weise. Dr. Eckart von Hirschhausen – promovierter Arzt, Moderator, Schriftsteller und Komiker – erklärte im Gesundheitsmagazin des Sterns “Gesund leben” was es mit dem Intervallfasten auf sich hat, was daran aus medizinischer Sicht so gesund ist und berichtet auf amüsante Weise über seinen Selbstversuch mit Intervallfasten abzunehmen. Wozu er es gebrach hat? Er hat im Selbstversuch 10 Kilo abgenommen. Eine stolze Leistung! Wer mehr über die Intervallfasten Erfahrungen von Dr. Eckart von Hirschhausen erfahren möchte, sollte unbedingt einen Blick in das Gesundheitsmagazin werfen.

Die Promi-Liste der Kurzzeit-Fastenden neben Dr. Eckart von Hirschhausen ist lang – zumindest wenn wir einen Blick nach Übersee werfen. Egal ob Kate Hudson, Liv Tyler, Jennifer Aniston, Ben Affleck oder Hugh “Wolverine” Jackman – sie alle haben eines gemeinsam: Genau richtig, sie haben das Intervallfasten als Methode gewählt, um dauerhaft in Form zu bleiben.

Intervallfasten Autophagie

Spätestens seit der Japaner Yoshinori Ohsumi im Oktober 2016 den Medizin-Nobelpreis für den Nachweis und die Erforschung der Abbauprozesse in unseren Körperzellen verliehen bekommen hat, ist das intermittierende Fasten in der Gesellschaft angekommen. Worum es dabei geht? Intervallfasten 16/8 setzt in den körpereigenen Zellen einen unglaublichen Prozess in Gang: Die Autophagie. Klingt bedrohlich? Keine Sorge, das ist es nicht. Denn Autophagie ist für unseren Organismus ein enorm wünschenswerter Zustand. Sie führt dazu, dass Abfallprodukte, giftige Stoffe und Ablagerungen aus den Zellen abtransportiert werden. Dieser Prozess der körpereigenen Reinigung wird in der heutigen Überfluss-Gesellschaft leider immer seltener erreicht. Intermittierendes Fasten ist daher ein einfaches Mittel, um Deine Zellen in einen “Reinigungsmodus” zu bringen.

Intervallfasten abnehmen

Intervallfasten ist die neue Diät schlechthin. Wobei das Wort Diät eigentlich viel zu wenig für diese einzigartige, natürliche und gesunde Ernährungsweise ist. Aber Definitionen ersmal bei Seite. Viel interessanter ist die Frage, was man bislang in den Medien vom intermittierenden Fasten liest, hört und sieht. Die Antwort: Verhältnismäßig wenig. Warum das so ist? Halten wir es us nochmal vor Augen: Der Aufwand für diese Ernährungsform ist sehr gering – schließlich handelt es sich um die wohl natürlichstes und ursprünglichste Ernährungsweise überhaupt. Große Unternehmen haben daher kein Interesse an der Ernährungsform, da sich mit Intervallfasten keine teuren Pillen und Shakes verkaufen lassen.

Wir von IF-Change gehen daher bewusst einen anderen Weg und vermitteln in Deutschlands ersten 7 Wochen-Intervallfasten-Programm unser komplettes Wissen zum Thema intermittierendes Fasten. Was Du davon erwarten kannst? Zahlreiche Ernährungspläne und Rezepte, um mit dem Intervallfasten 16/8 zu starten, ein persönliches Coaching durch unsere Ernährungs- und Fastencoaches, das bewährte IF-CHANGE® Fastenkonzept und vieles mehr.



Intervallfasten Fragen

Du hast Fragen zum Thema Intervallfasten? Immer her damit! Unser Team steht Dir gerne zur Verfügung. Vorab möchten wir Dich gerne bitten, einen Blick in unsere häufigsten Fragen (FAQ) zu werfen – vielleicht findest Du dort bereits eine Antwort :-)
Intervallfasten 16/8 Fragen